Einzelmittelinjektionen im Potenzenakkord zur parenteralen Anwendung

Das Heel-Sortiment umfasst für die antihomotoxische Therapie eine umfangreiche Auswahl an Einzel- und Komplexmitteln zur Injektion. Der aktuelle Artikel gibt eine strukturierte Übersicht über die verschiedenen Präparategruppen innerhalb der Injektionstherapeutika und erläutert die Besonderheiten für deren Anwendung.

Composita-Präparate und Misch-Injeele

Composita-Präparate sind homöopathische Komplexmittel mit umfangreicher Rezeptur. Im Heel-Sortiment werden sie auch als „kleine Therapiekonzepte“ wahrgenommen, da sie neben symptomatisch wirksamen Homöopathika auch Suis-Organbestandteile, Katalysatoren und oft ausleitende und entgiftende Wirkstoffe in homöopathischen Potenzen enthalten. Eine Nosode rundet die Kombination mit ihrer ausleitenden Wirkung ab. Neben Einzelpotenzen können bestimmte Stoffe auch im Potenzenakkord enthalten sein.

Insbesondere das Präparat Mucosa compositum ist hier als sehr bekanntes Beispiel zu nennen. Erfahren Sie in unserem 3-Minuten-Video mehr über Mucosa compositum.

Einige bekannte Komplexmittel werden zusätzlich zur oralen Anwendung durch eine Ampullen-Darreichungsform ergänzt, was den therapeutischen Einsatz in der Naturheilpraxis um parenterale Injektionstechniken erweitert. Präparate wie Spascupreel, Nux vomica-Homaccord oder Vertigoheel sind hierfür bekannte Beispiele.

Informieren Sie sich aktuell über die Verfügbarkeit parenteraler Darreichungsformen der Heel-Präparate.

Nosodenpräparate

Auch Nosoden werden im Heel-Sortiment ausschließlich als Ampullenpräparate und im Potenzenakkord angeboten. Es handelt sich um ursprünglich krankheitsauslösende Agenzien, Erreger oder Sekrete, deren Virulenz und Toxizität durch die Sterilisation und die homöopathische Zubereitung ausgelöscht wurde, deren Information aber die immunologischen Erkennungsmechanismen erreicht und entsprechende heilungsfördernde Stimulationen möglich macht. Nosoden werden üblicherweise zum Abschluss einer antihomotoxischen Therapie zur Ausleitung der Krankheitsinformation eingesetzt.

Suis-Organpräparate

Homöopathisch aufbereitete Organgewebe von gesunden Schweinen sind im Heel-Sortiment ebenfalls als Potenzenakkorde erhältlich. Sie geben dem Körper die „richtige Information“ zu den entsprechenden menschlichen Organen und unterstützen so Regenerationsprozesse der homologen Gewebestrukturen.

Zusammen mit symptomatisch wirksamen Heel-Präparaten bewirken die Suis-Organpräparate eine „Bahnung“ der Wirkung direkt am therapeutischen Zielorgan.

Katalysatorenpräparate

Eine weitere Besonderheit der antihomotoxischen Therapie ist das Sortiment an Katalysatoren des Zitronensäurezyklus und Substraten der Atmungskette. Diese Stoffe werden ebenfalls in Potenzenakkorden angeboten und können gezielt bei Blockaden dieser Stoffwechselwege oder bei Fehlen von Metaboliten eingesetzt werden. Insbesondere bei Erkrankungen rechts des biologischen Schnittes kann mit den Katalysatorenpräparaten eine Aktivierung der mitochondrialen Energiegewinnung angeregt werden.

Homöopathische Einzelmittel

Homöopathische Einzelmittel gibt es im Heel-Sortiment ausschließlich in Ampullenform. Die klassischen homöopathischen Einzelmittel (wie z.B. Argentum nitricum oder Agnus castus) werden in Potenzenakkorden angeboten, eine Besonderheit des Heel-Sortiments.

Das heißt, dass jede Ampulle eine tiefe, eine mittlere und eine hohe homöopathische Potenz des Wirkstoffs enthält. Meist sind dies eine D8- oder D10-, eine D30- und eine D200- oder D1000-Potenz desselben Stoffs. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich in der Kombination Erstverschlimmerungen der tiefen Potenzen vermeiden lassen und dass die Wirkstoffe im Potenzenakkord eine symptomatische körperliche, eine funktionelle und eine seelisch-geistige und konstitutionelle Wirkung entfalten.
Dem Arzneistoffnamen wird zur Kennzeichnung der Begriff „Injeel“ angehängt. Also z.B. Argentum nitricum-Injeel oder Agnus castus-Injeel, um bei den oben genannten Beispielen zu bleiben.

Von einigen Präparaten steht eine „forte“-Form zur Verfügung. Diese enthält dann zusätzlich eine weitere tiefe Potenz unterhalb D12, um die symptomatische Wirkung zu verstärken.

Wenige ausgewählte Wirkstoffe, z.B. cAMP, stehen auch in Einzelpotenzen zur Verfügung. Eine aktuelle Auflistung des Präparatesortiments finden Sie hier.

Homöopathisierte Allopathika

Eine Sonderform der Ampullenpräparate sind die homöopathisierten Allopathika, die allopathische Inhaltsstoffe wie z.B. Kortison oder Acetylsalicylsäure enthalten und die eingesetzt werden, um iatrogene Therapieschäden auszuleiten. Auch hier wird dem Substanznamen der Begriff „Injeel“ angehängt (Cortisonum-Injeel, Acetylsalicylsäure-Injeel).
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